24.01.2018 bis 18.02.2018  

Alexis Dworsky – Urban Playground

ausgezeichnet mit dem interdisziplinären Kunstpreis "zwei:eins"

 

So. 21.01., 19 Uhr ‚Warm-up‘

Di. 23.01., 19 Uhr Eröffnung
Begrüßung Diana Ebster / Kulturreferat und Frank Enzmann / Zwei:eins. Der Parkour-Trainer Andreas Ruby (München) zeigt, was man mit einer Ausstellung aus sportlicher Perspektive alles anstellen kann.

Ab 20 Uhr ‚Selected Urban Soundscapes‘, Fieldrecording-Performance von Daniel Door (München) und  Daniel Kalafata-Müller (dkmnews, Berlin)

Do. 01.02., 19 Uhr ‚Public space anders gesehen‘ Eine Veranstaltung zwischen Talk, Workshop und Akrobatik mit  Fabian Lang (Skateboarder, München) und Szigeti Csongor (Künstler, Budapest)

So. 18.02. 19 Uhr ‚#publicsurfing‘ Spielt sich das Stadtleben heute mehr im Netz denn auf der Straße ab?, Flanieren durch die urbane Virtualität mit  Alexis Dworsky.

Ab 20 Uhr ‚(post)urbane Kapriolen‘ Katalog-Release und Cool-down

Der städtische Raum wird zunehmend kommerzialisiert, durchsetzt von leblosen Werbeflächen und sich ausbreitenden Konsuminseln. Mitten in München setzte der Künstler Alexis Dworsky dagegen sein Konzept eines urbanen Trimm-Dich-Pfades, indem er die bestehende Situation und ihr urbanes Mobiliar umdeutet. Gemeinsam mit dem Parkour-Sportler Andreas Ruby interpretiert Dworsky die Stadt als Fitness-Parcours: Über Hydranten lassen sich Bocksprünge machen, am Randstein kann man balancieren oder zwischen zwei Betonabsperrungen mit Liegestützen seine Muskeln trainieren.

Die ursprüngliche Projektidee des Künstlers Alexis Dworsky, die er gemeinsam mit dem Parkour-Sportler Andreas Ruby weiterentwickelt hat, wurde 2016 mit dem interdisziplinären Kunstpreis „zwei:eins“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Programms „Kunst im öffentlichen Raum“ der Landeshauptstadt München wurde sie im Sommer 2017 mit einem Trimm-Dich-Pfad auf dem Candidplatz erstmals erprobt. Nun präsentiert Dworsky das Ergebnis seines Projekts und verwandelt dazu die öffentliche Unterführung mit dem städtischen Kunstraum MaximiliansForum in ein Spielfeld, einen „Urban Playground“ – im doppelten Sinne eine Ertüchtigung für eine lebendige Stadtkultur.

Abbildung: Alexis Dworsky, (Post)Urbane Kapriolen, Serie, 2018