Concept

MaximiliansForum is an arts space run by the City of Munich dedicated to the applied arts, such as jewellery, design, fashion, and architecture, as well as to interdisciplinary artistic and cultural projects. In exhibitions, installations, discussion panels, expert talks, performances and other activities, cutting-edge concepts are presented and socially as well as culturally relevant questions are discussed, focussing on the interaction of applied and liberal arts.

MaximiliansForum has an open and communicative character. The space, in its strict architectonic structure, is as alterable as the atmosphere during the events is diverse and lively. The idiosyncratic space is thus enlivened to an inspiring forum for new ideas and visions through dialogic concepts, miscellaneous protagonists, and an audience from numerous cultural and social backgrounds with a wide range of interests.

This unique arts space, located centrally below Munich’s famous Maximilianstraße, has a multilayered history starting in the 1970s that is recalled by names such as Lenbachhaus/Kunstforum, Maximiliansforum and lastly ZKMax. Throughout all its different developments, MaximiliansForum as a free space for innovative cultural formats and forms of expression, represents an all-around cross-linked und surprising side of Munich’s arts scene and connects the latter to internationally important positions in various disciplines.

The subway is constantly visible, no entry fees are charged for exhibitions and most of the events.

Exhibition Space

In 2000, the roughly 1600m² large subway below the crossroads of Altstadtring and Maximilianstraße (from 1973 to 1995 operated as ‘Kunstforum’ by Städtische Galerie im Lenbachhaus) has been converted into a variable exhibition space and renamed to Maximiliansforum. From October 2004 to June 2009, ZKMax used the place to present a continuous, high quality programme focussed on media art. ZKMax’s concept - exemplary for a sheltered but nevertheless public space dedicated to media art – is being sustained at MaximiliansForum. The location in one of Munich’s traditional arts areas surrounded by commercial and non-commercial galleries, theatres and museums, as well as in Munich’s most elegant shopping district, offers a unique starting point.

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Zur Geschichte

1968 – 1969
Raum unter der Maximilianstraße am Altstadtring entstand als Fußgängerunterführung im Zuge der damaligen Straßenplanung 

1971 – 1973 

Nutzung der Unterführung als Ausstellungsraum im Rahmen einer privaten Initiative 

1973 – 1995 

Unter dem Namen "Kunstforum" spielt der Ort eine wichtige Rolle für die kulturelle Entwicklung Münchens: Unter der Leitung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus wird die Unterführung als Ausstellungsraum genutzt und ist damit der Vorläufer des Kunstbaus. International bekannte, sowie Münchner Künstler, die eigene Arbeiten für das "Kunstforum" erarbeiteten, haben an über 150 Ausstellungen, Performances, Konzertveranstaltungen und anderen Aktionen teilgenommen. 
(Ausstellungsliste siehe Ausstellungsübersicht.pdf). 

1995
Nach Eröffnung des Kunstbaus gibt die Städtische Galerie im Lenbachhaus das „Kunstforum“ auf. (Keine kulturelle Nutzung der Unterführung in den folgenden drei Jahren). 

1998
Das Kulturreferat erarbeitet eine Beschlussvorlage für den Stadtrat: Eine bauliche Neugestaltung der Räumlichkeiten durch Architekt Peter Haimerl soll „eine zeitgemäße multimediale Folge von Präsentationen aus Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur und Planungsfragen, bis hin zu Produktwerbung und Veranstaltungsankündigungen über neue Medien“ ermöglichen. 

Herbst 1999
Kulturreferent Prof. Nida-Rümelin rückt die Kunst in den Mittelpunkt der inhaltlichen Konzeption des Ortes, der nun unter dem Namen "Maximiliansforum" geführt wird. Das Maximiliansforum wird im Kontext der Kunst im öffentlichen Raum betrachtet und hat den Schwerpunkt Medienkunst. Dem Pilotprojekt und Experiment wird für drei Jahre ein Budget von 80.000 DM eingeräumt.

Juni 2000
Das "Maximiliansforum" wird baulich fertiggestellt und kann von nun an bespielt werden. Zwischen 2000 und 2003 werden während der Pilotphase - betreut vom Kulturreferat Bereich Bildende Kunst - rund 35 Veranstaltungen durchgeführt. 

Juni 2003 
Alternative Betreibermodelle* werden angedacht, u.a. eine Nutzung durch die BUGA 2005 GmbH (Studentischer Kunstwettbewerb) und eine Kooperation mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe - das Flächenmanagement soll jedoch beim Kulturreferat verbleiben (Budget hierfür künftig 35.900 Euro pro Jahr für Programm und Betrieb durch das Kulturreferat).

Oktober 2003 - Ende 2009
Eröffnung des ZKMax im Maximiliansforum, einer neuartigen und auf Zeit angelegten Kooperation im Bereich multimedialer Kunst. Die Partnerschaft zwischen dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM) und der Stadt München/ Kulturreferat ermöglicht via online-Verbindung einen öffentlichen Zugang zum größten Medienkunst-Archiv der Welt. Es finden zahlreiche Ausstellungen und Aktionen, die sich mit digitaler Kultur befassen, statt. Mitte 2007 endet die Kofinanzierung durch das ZKM Karlsruhe, das Kulturreferat trägt die Partnerschaft von nun an im Wesentlichen aus seinen Mitteln - noch bis Ende 2009.

2010
Profilierung des "MaximiliansForums" als Passage für interdisziplinäre Kunst: Der Raum eröffnet zeitgenössischer Kunst, Design, Architektur, Performance, Theater, Film, Tanz und Musik eine Präsentationsmöglichkeit im urbanen Kontext und dem Publikum einen Einblick in aktuelle Koproduktionen unterschiedlicher Szenen. Die Gemeinschaftsprojekte werden speziell für das MaximiliansForum entwickelt und eröffnen z.B. durch eine Beteiligung der Münchner "Off Spaces" an der Open Art neue Wechselwirkungen und Wahrnehmungen für die Münchner Kunst- und Kulturlandschaft.

2011-2012 
Weiterentwicklung des interdisziplinären Ansatzes und Prüfung zukünftiger Nutzungen: Das MaximiliansForum ist als Kunstraum der Stadt München ein wichtiger Bestandteil kultureller Infrastruktur für die zeitgenössische Szene in München geworden. Seit Anfang 2012 hat sich der Raum vor allem als Forum für die angewandten Künste profiliert. Das Jahresprogramm zeigte die große kulturelle und gesellschaftliche Relevanz von Mode und Design in München in vielseitigen Ausstellungs- und Veranstaltungsformaten auf. Der Raum wird auch weiterhin einen Schwerpunkt auf Schmuck, Design, Mode und Architektur legen und somit zu einem bedeutenden Ort innerhalb der interdisziplinär geprägten Kunstlandschaft Münchens. Die Maximilianstraße mit ihrem Ruf als Luxus-, Kunst- und Konsummeile Münchens ist hierfür ein spannungsreiches und interessantes Umfeld.

Ausstellungsort:
Passage Maximilianstrasse/Altstadtring