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24.11.2004 bis 08.02.2005  

Ute Friederike Jürß

Zwei Videoinstallationen: »You never know the whole story» [2000], 3-Kanal-Videoinstallation »Ich und Ich» [2004], 1-Kanal-Videoinstallation

Zwei Videoinstallationen: »You never know the whole story» [2000], 3-Kanal-Videoinstallation »»Ich und Ich»« [2004], 1-Kanal-Videoinstallation ich und ich 2004 1-Kanal Videoinstallation, ohne Ton Die jüngste Arbeit der Künstlerin und zeigt hochformatig das Doppelporträt der Künstlerin. „erst langsam beginnen die Porträts zu altern. Zeit versetzt wird ein Lebensabbild der Altersspanne vom ca. 30. bis zum ca. 50. Lebensjahr sichtbar. Sanfte Entwicklungsstufen und Übergänge verschmelzen, für die Betrachter nahezu unmerklich, ineinander. Die beiden Portraits kehren stets zum zeitlichen Ausgangspunkt zurück, als wäre der Prozess der Verjüngung eine ebenso selbstverständliche Entwicklung, die über den rein physischen Verlauf hinausweist. Jeglicher Zeitmaßstab erscheint aufgehoben. »Auch behelt daz gemell dy gestalt der menschen nach jrem sterben» (A. Dürer; aus : speis der malerknaben) You Never Know the Whole Story 2000 3-Kanal Videoinstallation, ohne Ton, koproduziert im ZKM Karlsruhe Die Arbeit besteht aus drei eigenständigen Projektionen, die in Form eines Triptychons auf eine Leinwand projiziert werden. Als Vorlagen für diese Aufnahmen dienten der Künstlerin Pressefotos aus der New York Times. Der Betrachter wird mit einem düsteren Szenario konfrontiert, das die mögliche Geschichte eines terroristischen Verbrechens nachzeichnet. Weder Filmstill noch tableau vivant eignet der Beschreibung, denn U.F. Jürss hat mit »effect software» eine bewegt wie bewegungslose Inszenierung geschaffen. Dort wo man anfänglich unterschiedliche Gesichter sah taucht immer deutlicher ein und dasselbe Gesicht auf, ein und dieselbe Frau, die die jeweiligen Charaktere spielt, das Gesicht der Künstlerin. Jegliche zeitliche und räumliche Reverenz fehlt. 
Eröffnung Donnerstag, 25. November, 20 Uhr im Musterraum, Türkenstraße 15 (direkt vor der Pinakothek der Moderne) Einführung von Christian Gögger (Kurator ZKMax) im Dialog mit der Künstlerin