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21.09.2014 bis 27.09.2014  

PROTEST

MONIKA HUBER

Im Kontext der Reihe TRANSFORMING CITIES präsentiert Monika Huber ihre jüngste Videoarbeit PROTEST, deren Leitmotiv die kritische Auseinandersetzung mit der Bildberichterstattung über gewalttätige Konflikte in den Fernsehnachrichten ist. Im Zentrum stehen Bilder des urbanen und suburbanen Widerstandes und damit verbundene Fragen nach den Möglichkeiten der Malerei in der Gegenwart sowie der Authentizität, Austauschbarkeit und Rezeption massenmedial transportierter Bilder. Grundlage ihrer malerischen Bearbeitung sind Videoclips und Nachrichtenbilder aus dem Jahr 2013.

Dem SW-Video PROTEST gegenüber werden starkfarbige Fotos von Protestszenen in einer Rauminstallation gezeigt, die Gesten und Handlungen der Protestierenden festhalten und die Eindringlichkeit und Vehemenz der Straßenszenen erspüren lassen. „In bewusster Anlehnung an die Ikonographie der amerikanischen Pop Art geht es Monika Huber nicht mehr vorrangig um die Abbildung unserer neuen Wirklichkeit, sondern auch um die Reflexion der Mechanismen unserer Wahrnehmung, der Funktion von Bildern, von Medien und dem aktuellen Spannungsfeld zwischen virtuellem und realem Geschehen.“ (Wolfger Pöhlmann)

 

Montag, 22. September 2014, 19 Uhr

Eröffnung und Künstlergespräch mit Monika Huber und Ulrich Wilmes

Mittwoch, 24. September 2014, 19 Uhr

Einführung »Nachrichten: Der Aufstand im Bild« von Heinz Schütz

Franziska Sperr liest Texte von Razan Zeitouneh

Razan Zeitouneh, Juristin, Menschenrechtsaktivistin, ist eine Symbolfigur der syrischen Revolution; die ZEIT publizierte 2011 ihr Revolutionstagebuch, Mitautorin des Buches „News – the televised revolution“, Hirmer Verlag, University of Chicago Press, 2012

Franziska Sperr, Schriftstellerin, Vizepräsidentin des Deutschen PEN-Zentrums und Beauftragte des Writers-in-Exile Programms.