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10/07/19 19:00 to 22:00  

Utopie und Wirkung

 

Mit einer Lecture-Performance von Jens Franke und einem Gespräch mit Nicola Borgmann, Lisa Britzger, Benedict Esche und Jens Franke.

 

im Rahmen der Ausstellung

 

PRINZIP HOFFNUNG Teil III ...

VON DER VERNUNFT DER KLEINEN UTOPIEN

Mit Benedict Esche, Veronika Veit und Jens Franke.

04.6. - 14.07.2019

 

Prinzip Hoffnung ...“ ist eine Projekt-Reihe, die der städtischen Kunstraum MaximiliansForum gemeinsam mit dem in München und Berlin lebenden und arbeitenden Architekten Benedict Esche angestoßen hat. Über den Kunstraum und die Ausstellung hinaus reichend, soll jeweils eine Plattform entstehen für den Diskurs über eine internationale, junge, zeitgenössische Architektur und Gestaltung der Stadt und die Frage wie deren Experimente und innovativen Beiträge eine Stadt zu einem gemeinsamen „Haus“ werden lassen können. Gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Lisa Britzger hat Benedict Esche dazu das Programm für Teil III des Projekts entwickelt.

 

Ein zentrales Motiv von "PRINZIP HOFFNUNG Teil III ... VON DER VERNUNFT DER KLEINEN UTOPIEN""  ist die "Lücke", die Raum bietet für das Neue, Unerwartete. Beispiele dafür, mit kleinen, intelligenten Bauten Lücken zu füllen gab es bereits in beengten mittelalterlichen Städten, ab der Renaissance in schmuckvollen Varianten ... heute ist es ein Phänomen hochpreisiger Großstädte. Bei dem Kunstprojekts "Prinzip Hoffnung ..." geht es jedoch nicht um ökonomische Motive oder kreative Luxus-Modelle für Einzelne, sondern um die gemeinschaftlich politischen Dimensionen von Architekturen und darum, die verborgenen gesellschaftlichen und sozialen Dimensionen und Potentiale einer Stadt aufzuzeigen, neuen Raum zu erschließen und viele "kleine Utopien" (Job Floris) zu einer flexiblen Stadt für Alle zusammenzufügen. Die dritten Station der Reihe ist konkreten Entwürfen "kleiner Utopien" gewidmet, die zur Vielschichtigkeit einer Stadt beitragen. Denn: "Eine Stadt besteht aus unterschiedlichen Arten von Menschen; ähnliche Menschen bringen keine Stadt zuwege." (Aristoteles zitiert in Richard Sennett "Fleisch und Stein").