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23/07/19 19:00 to 22:00  

Eröffnung der Ausstellung und "Lernen von Nepal"

 

Ein Gespräch mit Lydia Schmidt (Kinderhaus Kathmandu e.V.), Dr. Narayan Regmi (Deput Director General Ministry of Finance Kathmandu) und Johannes Maria Haslinger. Moderation Dr. Sandra Schütz (DJI, Sonderpädagogik)

 

Im Rahmen der Ausstellung:

we both are free. me and my disability. Teil 1

24.7. - 29.9.2019

 

Ein Projekt über das Motiv des Improvisierens. Mit einer Medien- und Soundcollage des Fotokünstlers und Musikers Johannes Maria Haslinger, entstanden aus Bild- und Tonmaterial von Menschen mit und ohne Behinderung in Nepal.

 

Zur Ausstellung

 

Am 3.5.2008 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft, das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Wie weit ist deren Umsetzung in den vergangenen zehn Jahren gelungen? Wie können wir die Situation in Ländern beurteilen, die dem unter ganz anderen Vorzeichen gerecht zu werden versuchen? Diese Fragen stellen sich exemplarisch am Beispiel des Bild- und Tonmaterials, das der Münchner Musiker und Fotograf Johannes Maria Haslinger während einer mehrwöchigen Reise 2018 in Nepal gesammelt hat.

 

Neben den Fotoaufnahmen hat Johannes Maria Haslinger bei dieser Reise auch Feldaufnahmen von Straßenmusiker*innen gesammelt, die er nun in Zusammenarbeit mit Markus Acher und Cico Beck durch eigene Improvisationen ergänzt. In der collage-artigen Bearbeitung des Bild- und Tonmaterials doppelt die Installation von Haslinger künstlerisch das nepalesische Talent der Improvisation. Zugleich vermittelt sich aber auch die fragile Stabilität der visuell und akustisch dokumentierten Situationen, wenn deutlich wird, wie stark die Rechte und Möglichkeiten von Menschen mit Behinderung und das Bemühen um ihre Teilhabe von politischen und sozialen Bedingungen abhängen.

 

Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm findet statt im MaximiliansForum und im Köşk im Rahmen des Köskival 2019 – dem Festival der inklusiven Kunst und Kultur.

 

Das MaximiliansForum ist nicht barrierefrei.

Foto: Barbara Hartmann Tumba