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12/11/20 to  

"A sip of nothing / Ein Schluck vom Nichts"

Videoaufzeichnung des interdisziplinären Kunstgesprächs

 

Bitte beachten: Hier der Link zur Videoaufzeichnung des Kunstgesprächs auf Youtube.
youtu.be/1xxqzBbJTWQ


Ein interdisziplinäres Kunstgespräch zu der paradoxen und zugleich existentiellen Frage der Existenz eines "Nichts". Mit dem Astronom, Mathematiker, Physiker und Sachbuchautor Josef Martin Gaßner, dem Philosophen Christof Rapp, dem Literatur- und Filmwissenschaftler Nepomuk Zettl, der Medienwissenschaftlerin und Kuratorin Franziska Stöhr und dem Künstler Paul Valentin. Moderiert von Michael Ott.

im Rahmen der Ausstellung:

Paul Valentin
LAMB SHIFT
8.10.2020 – 31.01.2021

 

Weitere Veranstaltungen:  

 

11.01.2021

"Trust me" – Ein Kunstfilm-Videoabend

Paul Valentin präsentiert im Royal Filmpalast am Goetheplatz seine Kunstvideo-Favoriten. Mit Beiträgen voraussichtlich von Yves Zintel, Post Brothers und Jacob Dwyer. Information zum Termin und der Anmeldung aktuell auf www.maximiliansforum.de

 

Zur Ausstellung

In seiner Ausstellung LAMB SHIFT konfrontiert Paul Valentin Konzepte zum „Nichts“ östlicher und westlicher Spielart. Im Zentrum steht dabei sein Animationskurzfilm „Nichts“ (2019), der im vergangen Jahr mit dem Karl&Faber-Preisausgezeichnet wurde. Geprägt ist die künstlerische Erzählung des Animationsfilms von naturwissenschaftlichen und philosophischen Thesen. In der Verbindung seiner fragmentarischen Szenen lotet die Hauptfigur, die Häsin Judy, deren Charakter dem oscarprämierten Animationsfilm „Zootopia“ (2016) entlehnt ist, die Untiefen unterschiedlicher Ideen und Vorstellungen zum Thema der "Leere" und eines "Nichts" aus. In der Ausstellung wird der Animationsfilm Teil einer großformatigen Installation. In neu entstandenen Animationskurzfilmen vertieft Paul Valentin einzelne seiner Motive, und zeigt zudem Arbeiten aus der Serie „Nothing Explained“. Mit dem Ausstellungstitel LAMB SHIFT (Lamb-Verschiebung) bezieht sich Paul Valentin auf einen Effekt aus der Quantenphysik. Der amerikanische Quantenphysiker Willis Eugene Lamb entdeckte 1947 zusammen mit Robert Curtis Retherford den Effekt der sogenannte Vakuumpolarisation. Unter anderem belegen dieser, dass sich im Vakuum sogenannte virtuelle Teilchen befinden, und das Vakuum also nicht wie damals vermutet ein leerer Raum ist.

Filmstill: Nichts, Paul Valentin